FWG fordert Nennung der anonymen Spender

Lu-Berliner PlatzWie lu-aktiv.de berichtet – reagiert die FWG-Ratsfraktion unmissverständlich darauf, dass OB Dr. Lohse die Spender ( Sponsoren ), die für das Theaterfestival 2007 offensichtlich nachträglich eine Summe von 300.000 € aufgebracht haben, partout nicht nennen will. Diese 300.000 € waren erstmals aufgetaucht in einer Antwort auf eine FWG-Anfrage in der Ratssitzung vom 25. Februar 2008. Vertragliche Verpflichtungen gegenüber den Sponsoren nennt die OB nun in ihrem Antwortschreiben auf eine gezielte FWG-Nachfrage als Grund dafür, die Namen der Spender nicht öffentlich machen zu können.

Sie verweist auch darauf, dass die Summe von 300.000 € in den Haushaltsplänen 2007 bzw. 2008 ausgewiesen wären. Dies ist aber nicht der Fall; von zwei angegebenen Positionen gibt es die eine in beiden Etats überhaupt nicht. Die FWG-Ratsfraktion sieht in diesen ominösen 300.000 € umfassenden Spenden einen klaren Zusammenhang mit dem kurzfristigen Antrag der Großen Koalition aus CDU und SPD in der Dezember-Ratssitzung, die Mittel für das Theaterfestival 2008 um 250.000 € zu erhöhen. Aus Sicht der FWG-Fraktion ist zu vermuten, dass Theater-Intendant Heyme wieder einmal seinen Etat, wie schon 2006, deutlich überzogen hatte, eine nachträgliche Sanktionierung, sprich Mittel Nachbewilligung, aber aus politischen Gründen nicht ein zweites Mal gewollt war. Deshalb mussten ( anonyme ) Spender her, mutmaßt die FWG-Fraktion. Mit der Antwort der OB wird sich die FWG–Fraktion aber nicht abfinden und hat sie deshalb noch einmal nachdrücklich zur Offenlegung der Spender aufgefordert.

Einen Kommentar schreiben